EMA-Gespräche
Präsidentschaftswahlen im Iran - Wie gehts es weiter?
Hamburg, den 14. Juli 2009
Seit den iranischen Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni 2009 gingen die Bilder der Proteste um die Welt und zeigen, dass sich die Islamische Republik Iran in einer Krise befindet. Unabhängig davon, ob es neben Unregelmäßigkeiten wirklich einen massiven Wahlbetrug gegeben hat, ist die iranische Gesellschaft in Bewegung geraten.
In ihrem Vortrag berücksichtigte Frau Shabafrouz die historische und geopolitische Einbettung dieser Krise und die Frage, wie andere Staaten mit Iran umgehen. Neben ihrer kritischen Analyse der iranischen Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni 2009 beleuchtete Frau Shabafrouz auch die Problematik von Wirtschaftssanktionen, die verstärkt von den EU-Staaten gefordert werden, wie auch deren mögliche Auswirkungen für Iran und Europa.
Frau Shabafrouz ist Sozialwissenschaftlerin. Sie ist sie derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am German Institute of Global and Area Studies (GIGA) tätig, wo sie sich innerhalb des DFG-geförderten Forschungsprojekts „Risiko Ressourcenreichtum?“ insbesondere mit den Ländern Iran und Algerien auseinandersetzt.



